Kinder in Bogotà

CES-Waldorf

rund 400 Familien existentiell geholfen

CES-Waldorf kümmert sich insbesondere um die Folgen der Gewalt: vor allem Resignation, Depression, soziale Verarmung, Konfliktanfälligkeit und weitere Gewalt.

CES-Waldof — Bogotá

CES-Waldorf Bogotá, 2001 gegründet von Helmut von Loebell, ist eine gemeinnützige Organisation, die ein erzieherisches, künstlerisches und kulturelles Programm im Sinne der Waldorfpädagogik umsetzt. Kinder und Eltern lernen mit ihrer dramatischen Lebenssituation umzugehen. CES-Waldorf ist ein Schulzusatzprojekt, das in den schulfreien Stunden des Tages stattfindet und darauf ausgerichtet ist, Schülern zu ermöglichen, den Schulunterricht zu erfassen. Gleichzeitig ist es ein Projekt, das auf die Ergänzung der familiären Erziehung ausgerichtet ist, weil die Familien meist nicht vollständig sind, vorhandene Elternteile nur minimale Schulbildung haben und selbst in der Regel Opfer von Gewalt sind.

2001 wurde der erste Kindergarten mit 26 Kindern gegründet. Unterernährung, Arbeitslosigkeit, Misshandlungen und sexueller Missbrauch sind die größten Probleme. Ab 2002 wurde das Programm auf Schulaufgabenbetreuung und Familienberatung ausgeweitet. 2004 konnte das auf sieben kleinen angekauften Grundstücken neu erbaute CES-Waldorf-Zentrum eröffnet werden. Seit der Gründung hat CES-Waldorf rund 400 Familien existentiell geholfen. Staatlich wird das Projekt seit 2008 mit wenigen Prozenten des Monatsbudgets unterstützt.

CES-Waldorf kümmert sich insbesondere um die Folgen der Gewalt: vor allem Resignation, Depression, soziale Verarmung, Konfliktanfälligkeit und weitere Gewalt. Beobachtet und gefördert wird schwerpunktmäßig die Entwicklung zwischenmenschlicher Beziehung und die soziale Verfassung der Kinder. Das Team besteht aus Kunstpädagogen und Lehrkräften, Sozialarbeitern, Therapeuten und einem Arzt. Künstlerische Aktivitäten ergänzen die ärztliche, pädagogische und soziale Arbeit. Für die Aufnahme werden Kinder und Jugendliche vorgezogen, die von ihren Eltern hinausgeworfen, misshandelt oder verlassen wurden, die in ihrer Entwicklung eingeschränkt sind, denen es an Zuwendung fehlt, die unter körperlicher und geistiger Armut leiden, Lern- und Verhaltensstörungen aufweisen oder einfach am Leben kein Interesse mehr haben.

Die Kunstlehrer arbeiten mit Lerntechniken aus der anthroposophischen Kunstpädagogik, z. B. Speckstein-Formen fördert Vorstellungskraft und diszipliniertes Arbeiten. Handarbeiten und Malen geben die Möglichkeit, sich nützlich zu fühlen, Willenskraft zu entwickeln und sich mit eigenen Fehlern auseinander zu setzen. In der Musik erleben die Kinder, wie sie sich durch das Hören der eigenen Stimme wieder finden. Individualität und Fähigkeit zur Teamarbeit wird gefördert. Das Erleben der Kunst und der künstlerischen Tätigkeit wird zum Werkzeug der sozialen Veränderung. Lesen, Schreiben und Rechnen sind machtvolle Mittel gegen die soziale Ausgrenzung. Diese Fertigkeiten fördern das Selbstwertgefühl und das Gefühl, anderen ebenbürtig zu sein.

CES-Waldorf wird sich künftig intensiv mit der Vertiefung der Entwicklungsprozesse jener Kinder befassen, die Hilfe verweigern und deshalb gefährdet sind. Die Motivation zum Abschluss der Schulausbildung und Weiterbildung ist wesentliches Ziel. In Zukunft soll auch innerhalb von CES-Waldorf Berufsausbildung (Landwirtschaft, Handwerk) angeboten werden. CES-Waldorf/Bogotá ist Mitglied der Waldorfschulbewegung. Die Fortbildung der Pädagogen und Therapeuten erfolgt zusammen mit Lehrern der Rudolf Steiner Schule Salzburg. SchülerInnen dieser Schule sind in ihren Ferien bei CES-Waldorf Kolumbien.

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